Raucherentwöhnung hat kurz- und langfristigen Nutzen. Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist bewiesen, dass Patienten mit einem Lungenkarzinom, die mit dem Rauchen aufgehört haben einen besseren Therapieerfolg verzeichnen.
- Verbesserte Gesundheit
- Abnehmende Symptome einer Lungenerkrankung.
- Zunehmender Lebenserwartung.
- Reduziertes Risiko, an den Folgen des Rauchens zu erkranken.
- Reduziertes Risiko eines erniedrigten Geburtgewichtes bei Frauen, in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufgehört haben.
Entzugssymptome äußern sich durch Angst, Übelkeit, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe, Dysphonie, gesteigerte Herzfrequenz, Aufmerksamkeitsschwäche und Kopfschmerzen.
Die Motivation aufzuhören variiert zwischen den Ländern und Gegenden sowie zwischen den verschiedenen sozialen und klimatischen Kulturen.
In Europa liegt die Motivation zwischen 80% in Schweden und weniger als 40% in Italien.
Obwohl viele Raucher gerne sofort mit dem Rauchen aufhören würden, wollen nur 12% der Europäer und 8% der Amerikaner innerhalb der nächsten 30 Tage aufhören. Wenn ein Raucher gerne aufhören möchte, gibt es verschiedene unterstützende Maßnahmen. Zusätzlich gibt es bei Patienten, denen es nicht möglich ist, sofort das Rauchen zu beenden, die Möglichkeit durch eine schrittweise Reduktion der Zigaretten eine langsame Entwöhnung zu erreichen.
Die Chancen einer erfolgreichen Raucherentwöhnung liegen bei 1 von 20 Personen. Dies kann durch unterstützende Maßnahmen auf 5 von 20 erhöht werden.
Die Therapie basiert auf Medikamenten, die zum einen an den Nikotinrezeptor anbinden und zum anderen auf Medikamente die dem Körper Nikotin zuführen, ohne dabei inhaliert zu werden und die Lunge zu schädigen. Des Weiteren kann eine Verhaltenstherapie unterstützend hinzugezogen werden. Ohne Hilfe ist eine Rauchentwöhnung sehr schwierig und auf längere Sicht nur mit unterstützender Medikation am erfolgreichsten.
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