Es gibt noch keine definitive Heilung der COPD. Die Therapie basiert auf der Verhinderung der Zerstörung von Lungengewebe und Verbesserung der Symptome.
Bronchodilatoren werden vor allem zur Therapie der Dyspnoe (Atemnot bei COPD- Patienten genutzt. Auch wenn der dilatierende Effekt der Bronchodilatatoren nur begrenzt ist, so erleichtern sie meist erfolgreich die Symptome.
Patienten mit einer fortgeschrittenen COPD nutzen Corticosteroide, um rezidivierende Exazerbationen (Episoden der akuten Verschlimmerung der Symptome, die dann therapiebedürftig werden) zu vermeiden.
Bei einer fortgeschrittenen COPD kann der Sauerstoffgehalt im Blut bedrohlich abfallen, so dass die Patienten von einer Sauerstoffheimtherapie profitieren können. Bei Patienten mit einer sehr fortgeschrittenen COPD sollte der Sauerstoff mindestens 15 Stunden am Tag genutzt werden.
Im Rahmen einer infektexacerbierten COPD besteht die Möglichkeit einer antbiotischen Therapie. Des weiteren werden Mukolytika und Antioxidantien als unterstützende Maßnahmen genutzt. Gelegentlich kommt bei Patienten im Endstadium eine Lungentransplantation in Frage.
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